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Wie sechs Tage Trainingslager zu den „Bayreuther Schwimmfestspielen“ werden…

25. Juni 2014 - verfasst von nuni

Auch in diesem Jahr ging es für das Nachwuchs- und Wettkampfteam des Schwimmvereines in Nußloch wieder ins Trainingslager! Wie auch schon im vergangenen Jahr fuhren wir nach Bayreuth, um dort sechs harte und anstrengende Tage zu verbringen. Dafür trafen sich die 12 Schwimmer/innen mit unseren zwei Trainern Andrea und Felix am Montag, den 16.Juni 2014 an der Olympiahalle, um zusammen in zwei großen Mannschaftsbussen abzufahren.

Nachdem bereits um halb zehn das Gepäck verstaut war und alle Kinder Abschied genommen hatten, konnte es losgehen. Nach ca. drei Stunden und einer kleinen Mittagspause kamen wir schon relativ erschöpft an der Jugendherberge in Bayreuth an. Leider gab es keine Zeit zum Ausruhen, denn nach dem Auspacken und Bettenbeziehen wurden wir sofort über das diesjährige Programm aufgeklärt. Weil jedes Jahr in Bayreuth die Wagnerfestspiele durchgeführt werden, lautete das Motto des Trainingslagers: Bayreuther Schwimmfestspiele.
Nachdem alles geklärt war, machten wir uns ins Bayreuther Hallenbad auf, um unsere erste Trainingseinheit hinter uns zu bringen. Gleich im ersten Training stand uns die längste Strecke des ganzen Trainingslagers bevor. Geplant waren täglich zwei Trainingseinheiten à zwei Stunden. Donnerstags war ein Ruhetag mit einem Ausflug geplant. Nachdem wir die ersten 4,4 km unseres Trainingslager geschafft hatten, bekamen wir pünktlich um 18 Uhr in der Jugendherberge unser verdientes Abendessen. Doch an gemütlich Essen war an diesem Abend nicht zu denken! Der Anpfiff des ersten Deutschlandspiels in der Weltmeisterschaft war ebenfalls um 18 Uhr. Mit vollem Magen und leichter Verspätung konnten wir dann schließlich das Spiel im Kinoraum der Jugendherberge genießen. Auch wenn es ziemlich eindeutig war, freuten wir uns über den Sieg unserer Jungs und konnten letztlich beruhigt schlafen gehen.
 
 schwimmen
 
Am Dienstag hieß es um 6:45 Uhr aufstehen, um pünktlich um 7 Uhr beim Frühstück zu erscheinen. Trotz einer kurzen Nacht war uns die Motivation anzusehen und somit waren wir um 8 Uhr wieder fleißig am Trainieren. Schnell zeigten sich die Unterschiede zwischen unserem kleinen Schwimmbecken in Nußloch und der 50-Meter-Bahn in Bayreuth. Trotzdem trainierten alle gut mit und gaben ihr Bestes. In den Mittagspausen war dann endlich Zeit zum Spielen, Lernen oder einfach nur Erholen, bevor es um 14 Uhr wieder mit einer Krafttrainingseinheit weiter ging. Nach der zweiten Trainingseinheit des Tages konnte man die Erschöpfung in allen Gesichter gut erkennen. Trotzdem war dies noch nicht alles: Am Abend war eine Runde GEO-Catching geplant. Hierbei mussten wir anhand von Koordinaten verschiedene Hinweise für einen Schatz finden. Auch hier hatten alle ihren Spaß.
Am Mittwoch standen wieder zwei Trainingseinheiten auf dem Programm und so langsam hatte man sich an die langen Bahnen gewöhnt, was das ganze Training ein bisschen erleichterte. Trotzdem wurden Arme und Beine immer schwerer und der erste Muskelkater machte sich bemerkbar. Umso mehr freuten wir uns über den Ruhetag am Donnerstag. Jedoch sollte dieser nicht ungenutzt bleiben und deshalb machten wir uns mit unseren Bussen auf den Weg Richtung Kanuverleih. Hier wollten wir eine Strecke von ca. 20km hinter uns bringen, jedoch diesmal mit Boot. Wie man vermutlich weiß, lieben die Schwimmer das Wasser und so blieb es nicht aus, dass der ein oder andere auch mal darin landete. Mit schweren und erschöpften Armen waren dann alle froh, nach sechsstündiger Fahrtzeit endlich das Ziel zu erreichen. Jetzt stand nur noch Ausruhen auf dem Plan, denn es warteten schon die nächsten beiden anspruchsvollen Trainingspläne auf uns.
 
kanufahren
 
Nachdem wir also auch den Freitag erfolgreich hinter uns gebracht hatten, hieß es so langsam einpacken und Zimmer räumen, denn am Samstag waren wir eine Stunde früher als sonst im Wasser. Auch die letzte Trainingseinheit haben wir mit Spaß gemeistert. Ein paar Sprünge vom Sprungturm durften natürlich auch nicht fehlen und so hieß es um 9 Uhr Abschied vom Hallenbad nehmen. Wir durften danach noch einmal ordentlich beim Essen zugreifen, bevor wir uns um 12 Uhr auf die Heimreise machten. Früher als geplant kamen wir dann am Samstagnachmittag an der Olympiahalle an. Völlig erschöpft und stolz konnten wir nun endlich in die Arme unserer Eltern fallen und von allem Erlebten berichten.

Danke nochmal an die Trainer für dieses schöne uns erfolgreiche Trainingslager und natürlich an alle motivierten Schwimmer und deren Durchhaltevermögen!
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Dabei waren: Marcello Herzog, Johannes und Maurice Betz, Eileen Köhn, Alexandra Werner, Vanessa und Janina Heintzmann, Celine Lazarus, Annika Bräuer, Larissa Herb, Anna Sykorova und Jakub Sykora.
 
Bericht von Celine Lazarus & Vanessa Heintzmann

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Unterwasser-Foto


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